Dolomiten 1. bis 9. Sept. 2001

Posted By admin on Sep 9, 2001 | 0 comments


Zweitmalig wollen wir allen Interessierten Online, relive oder wie man das sonst noch nennen kann, an unserem Ausflug in die Alpen teilhaben lassen –

Sa 1. Sept 2001

Wieder haben wir das Glück bei der Planung vor 13 Monaten das Wetter vorausgeahnt zu haben. Wir verlassen Berlin bei denkbar schlechter Wetterprognose für die komplette kommende Woche. Allerdings ist auch für den Südalpenraum für´s Wochenende noch kein sonderlich gutes Flugwetter vorhergesag

Auf der Fahrt in den Süden regnet es in ganz Deutschland mehr oder minder stark. Erst als wir den Brennerpaß überqueren, sehen wir durch die Wolken wieder blauen Himmel. Als wir dann in Klausen die Autobahn verlassen fahren wir direkt der nächsten Regenfront entgegen. So sehen wir beim queren des Sellapaß leider nicht sehr viel.

Unsere Ferienwohnungen in Campitello bieten uns nach einer sättigenden Pizza die wohlverdienten Schlafgelegenheiten.

Die Vorhersage meldet für Sonntag Wetterbesserung bei nördlichen Windrichtungen.

So 2. Sept. 2001

Wenn Engel reisen – wir wachen auf und es scheint uns die Sonne ins Gesicht. Nach studieren des aktuellen Wetters, werden unsere fliegerischen Pläne etwas gedämpft. Starker Nordwind bläst über die Berge. Es bleibt den ganzen Tag trocken, aber der Wind läßt bis abends nicht nach.

Die Vorhersage ist weiter labil bei abnehmendem Wind. Hoffnung auf Fliegen.

Mo 3. Sept. 2001

Kaiserwetter – über den östlichen Balkon bewundern wir das Pordoi, über den Westlichen den Rosengarten. Unwirkliches Panorama in Postkartenqualität -kein Wölkchen und geringe Luftfeuchtigkeit trüben den Blick. Es verspricht ein genialer Flugtag bei südlicher Höhenströmung zu werden.

Unsere Erwartungen werden nicht enttäuscht. Wir beschließen zum Kennenlernen von Land und Landeplatz einen vormittäglichen Flug zu starten. Vor 11 Uhr schon reicht der thermische Aufwind für Flüge bis zu 2 Stunden. Hess und Leo zeigen die größte Ausdauer und führen in der Flugzeitwertung !

Alle sind von der atemberaubenden Kulisse der großen Steine begeistert. Der frühe Start hat sich gelohnt, da mittags der Wind und die Thermik stärker und richtig anspruchsvoll werden. Jimmy Pacher und andere “local heros” testen Schirme und unterhalten alle anderen in der Mittagspause.

Der zweite Flug des Tages bringt für alle noch mal eine Stunde Flugzeit ins Flugbuch. Der südöstliche Wind bringt vor dem Col Rodella eine Mischung aus thermischem und dynamischen Aufwind, in dem die ganze Truppe bis Sonnenuntergang fliegt.

Wow – ein wunderbarer Flugtag – nach Pizza, Pasta, Aqua minerale und Vino rosso werden fast alle von schlagartiger Müdigkeit übermannt (überfraut).

Di 4. Sept. 2001

So schön das Wetter am Mo war, so miserabel kam es am Di. Vormittags schien noch eine kleine Hoffnung auf Flüge durch die Wolken zu schimmern – ab mittags dann sintflutartige Regenfälle.

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